Der Verein EfEU

  The EfEU Association - English Version  
  Ziel des Vereins  
  Themen  
  Tätigkeiten  
  Team  
  Leitbild und Arbeitsweise  
  Referenzen  
  Zur Vereinsgeschichte  
  Ausgewählte Tätigkeiten 2010 - 1988  
  Vereinsvorstand
  Subventionsgeber_innen 2011
  Vereinssitz und Erreichbarkeit






Ziel des Vereins:

  • "Sensibilisierung für Sexismen in Schule, Bildung, Erziehung und Gesellschaft zwecks Veränderung der bestehenden Geschlechter-Machtverhältnisse" (aus den Statuten)




Themen:

  • Geschlechtsspezifische Sozialisation
  • Geschlechtersensible Pädagogik im Kindergarten und Hort
  • Gender- und diversitysensible (Hochschul- bzw. Schul-) Didaktik
  • Koedukation/-skritik
  • Gewalt-/Prävention
  • Rollenklischees in Schulbüchern
  • Feministische Unterrichtsmaterialien
  • Mädchen und Technik/Naturwissenschaften
  • Schul- und Interaktionsforschungen
  • Mädchen- und Bubenarbeit im schulischen, vor- und außerschulischen Bereich
  • Schülerinnengerechter Unterricht
  • Gendersensible Berufsorientierung
  • Gender- und diversitysensible Erwachsenenbildung
  • Gender- und diversitysensible Schul- und Organisationsentwicklung
  • Gender-Mainstreaming-Prozesse im Bildungsbereich
  • Diversity Management




Tätigkeiten:

  • Forschung
  • Evaluationen von Schulprojekten und Bildungsprozessen
  • Publikationen
  • Bibliothek
  • Beratung
  • Fortbildung
  • Arbeit mit SchülerInnen
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Eintreten für Veränderungen im gesetzlichen Bereich
  • Konzeption und Organisation von Tagungen
  • viermal jährlich Herausgabe des EfEU-Newsletters
  • Schulentwicklung und -beratung
  • Gender- und Diversity-Trainings
  • Gender-Expertisen




Team

Claudia Schneider

Renate Tanzberger

Bärbel Traunsteiner



Mag.a Claudia Schneider

geboren 1962 in Wien; Studium an der Universität Wien (Europäische Kulturwissenschaften)
Absolventin des Ausbildungslehrgangs der ÖGDI (Österreichische Gesellschaft für Dokumentation und Information) für Informations- und Dokumentationsfachleute im nichtöffentlichen Bereich
Absolventin des Train-the-Trainer-EU-Lehrgangs „E-Qualification“
systemische Organisationsberaterin
Zertifizierte Beraterin für „Managing Gender und Diversity“
Universitätslektorin am Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien und an der Universität für Angewandte Kunst, Wien
Autorin – siehe Literaturliste

Schwerpunkte:
Referentin, Aus- und Fortbildnerin zu gendersensibler Pädagogik mit den Schwerpunkten Kleinkindpädagogik, feministische Mädchenarbeit / gendersensible Pädagogik im schulischen und außerschulischen Bereich, Erwachsenenbildung
Evaluation von geschlechtssensiblen Schulprojekten
Gender- und Diversity-Trainings
Gender-Mainstreaming im Bildungsbereich
Gender- und Diversitätsmanagement



Mag.a Renate Tanzberger
geboren 1965 in Wien; Studium an der Universität Wien (Mathematik, Geschichte und Sozialkunde Lehramt)
Absolventin des Train-the-Trainer-EU-Lehrgangs „E-Qualification“
Ausbildung zur „Trainerin für Social Skills“
(zeitweise) Universitätslektorin am Institut für Mathematik der Universität Wien
Autorin – siehe Literaturliste

Schwerpunkte:
Referentin, Aus- und Fortbildnerin zu gendersensibler Pädagogik mit den Schwerpunkten feministische Mädchenarbeit / gendersensible Pädagogik, Gewalt/prävention, geschlechtssensible Berufsorientierung und Lebensplanung, mädchen- und bubengerechter Mathematikunterricht
Tagungskonzeption und –organisation

 

Mag.a Bärbel Traunsteiner (derzeit in Bildungskarenz)
geboren 1979 in Oberösterreich; Studium an der Universität Wien sowie an der Benemérita Universidad Autónoma de Puebla, México (Politikwissenschaften)
Ausbildung zur Trainerin (Österreichische HochschülerInnenschaft und BMBWK
)
Absolventin des Lehrgangs für „Deutsch als Fremdsprache“ an der Universität Wien

Zertifizierte Outdoorpädagogin
Trainerin und Beraterin für "Managing Diversity"
Autorin – siehe Literaturliste

Schwerpunkte:
Referentin, Aus- und Fortbildnerin zu gendersensibler Pädagogik mit den Schwerpunkten feministische Mädchenarbeit / gendersensible Pädagogik, geschlechtersensible Berufsorientierung und Lebensplanung, Gewalt/prävention, Interkulturalität und Migration
Trainings zu Gender & Diversity-Kompetenz, Teamentwicklung, Outdoor

 

 

 

Leitbild und Arbeitsweise

Der Verein EfEU ist eine in Österreich und im deutschsprachigen Europa einzigartige Organisation mit den Schwerpunkten Gender und Bildung, gegründet 1986.

Wir sind verortet in der autonomen Frauenbewegung.
Wir arbeiten nach den Grundsätzen der feministischen Erwachsenenbildung.
Wir bieten Beratung, Bildung, Forschung.
Wir verbinden die Theorie mit der Praxis.
Wir treiben gesamtgesellschaftliche Demokratisierungsprozesse voran, unsere Zielvorstellung ist die Beendigung von Geschlechterhierarchien.
Wir arbeiten unter Einbeziehung der persönlichen, institutionellen und gesellschaftlichen Ebene.
Wir entwerfen maßgeschneiderte Bildungskonzepte und führen sie durch.
Wir arbeiten inhalts- und anlassbezogen auch in geschlechtshomogenen Gruppen.
Wir sind mit feministischen, frauen- und männerspezifischen sowie gender- und diversityspezifischen Einrichtungen in Wien und Österreich und im deutschsprachigen Europa vernetzt.

Unsere Bildungsangebote bieten den Teilnehmenden eine Auseinandersetzung auf verschiedenen Ebenen:

  • Wissensebene: Vermittlung von Theorien zu Gender, Frauengeschichte, geschlechtsspezifische Datenauswertung/Statistiken,...

  • Wahrnehmungsebene: Erkennen von geschlechtsspezifischen Diskriminierungen

  • Einstellungsebene: Auseinandersetzung mit persönlichen Werten, Normen und Einstellungen

  • Handlungsebene: Umsetzen von Wissen und Einstellungen in der eigenen Arbeit -> Handlungsorientierung

 

Wir verpflichten uns zu folgenden Qualitätsstandards:

  • Selbsterfahrung, Selbstreflexion

  • Gruppendynamikerfahrung

  • laufende Weiterbildung inhaltlich und methodisch-didaktisch

  • Supervision

  • Evaluierung und Dokumentation unserer Arbeit

  • Nationale und internationale Vernetzung mit feministischen/frauenpolitischen Organisationen im Bereich Bildung und Erziehung

 




Referenzen

Mitarbeitende des Vereins EfEU waren u.a. für folgende Auftraggeber_innen tätig:

Ministerien:

  • Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Abt. für Gender Mainstreaming/geschlechtsspezifische Bildungsfragen)
  • Büro der Frauenministerin
  • Bundesministerium für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz 
  • Frauenministerium Luxemburg (im Rahmen des 4. Mittelfristigen Aktionsprogramms zur Förderung der Chancengleichheit – Projekt „Gleichheit teilen“)
Kommunale Verwaltung, Schulverwaltung:
  • Kindertagesheime der Stadt Wien MA – 11A
  • Verein Wiener Jugendkreis – MA13
  • Frauenabteilung der Stadt Wien – MA 57
  • Stadtschulrat für Wien
  • Land Oberösterreich – Abteilung Bildung, Jugend und Sport
  • Büro für Frauenfragen des Landes Salzburg
  • Kinderbetreuungsreferat Land Steiermark

Aus- und Fortbildungs-Institutionen:

  • Institut für Freizeitpädagogik - IfP, Wien
  • Pädagogisches Hochschule Wien
  • Institut für Sozialpädagogik, Wien
  • Verband Österreichischer Volkshochschulen
  • Volkshochschule Linz
  • Pädagogische Akademie des Bundes Linz - Pädagogisches Institut des Bundes, Oberösterreich
  • Pädagogisches Hochschule Steiermark
  • Pädagogisches Institut Salzburg
  • Fachhochschule des bfi Wien
  • Fachhochschule Campus Wien
  • bfi Tirol
  • Medizinische Universität Innsbruck
  • Universität Wien
  • Universität für Angewandte Kunst, Wien
  • Universität Graz
  • Universität Klagenfurt
  • Universität Salzburg
  • Deutches Schulamt Bozen
  • Didaktischen Instituts der nordwestschweizerischen Erziehungsdirektorenkonferenz Solothurn, Schweiz
  • Berliner Institut für Lehrerfort und -weiterbildung und Schulentwicklung, Deutschland
  • SLO – Institut for Curriculum Development, Niederlande
  • Universität Oldenburg

Organisationen:

  • prove Unternehmensberatung GmbH/EP Improve
  • EP roomy.company
  • abz.austria
  • KulturKontakt Austria
Autonome Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit, Frauen- und Mädchenberatungsstellen:
  • Dachverband der Wr. Kindergruppen
  • Kinderdrehscheibe, Wien
  • Wr. Kinderfreunde
  • Verein Spielradl, Wien
  • Arbeitsgemeinschaft Soziales Lernen, Wien
  • Verein Selbstlaut, Wien
  • Verein Sprungbrett, Wien
  • Frauenberatung Zwettl
  • Kinder- und Jugendanwaltschaft, Salzburg
  • Mafalda Graz (u.a. im Rahmen des EU-Projekts Employment.Youthstart)
  • Frauen im Brennpunkt, Innsbruck

 



Zur Vereinsgeschichte:


    Im Mai 1984 gründeten Frauen auf der in Linz stattfindenden Enquete "Wirtschaftskrise, Bildungspolitik, LehrerInnenarbeitslosigkeit" den Arbeitskreis "Frauen und Schule".
    Damit sollte ein Forum geschaffen werden, um die erlebte Benachteiligung von Frauen und Mädchen in der Schule zu thematisieren und gemeinsam an Veränderungen zu arbeiten. Aus den folgenden regelmäßigen, privaten Treffen entstand 1986 der Verein EfEU.

    Der Verein EfEU hat maßgeblich dazu beigetragen, die Annahme zu hinterfragen, dass die derzeitige Koedukationspraxis zum Abbau von Rollenstereotypen beiträgt. Die durch die Einführung der Koedukation (in Österreich 1975) begonnene formale Gleichstellung von Mädchen und Buben konnte geschlechtsspezifisch unterschiedliche Berufsentscheidungen und Lebensplanungen kaum verändern.
    Feministische Schulforschung hat aufgezeigt, dass Koedukation, wenn sie unreflektiert erfolgt, meist nicht ein gleichberechtigtes Nebeneinander von Schülerinnen und Schülern bedeutet, sondern vielmehr häufig der Einübung in die Geschlechterhierarchie dient und rollentypische Verhaltensweisen und Eigenschaften verstärkt.

    Hier gilt es anzusetzen: durch vermehrte Sensibilisierung von Lehrerinnen und Lehrern, durch die Schaffung von Freiräumen für Mädchen (um sich ungestört von den Buben mit ihren Bedürfnissen und Interessen auseinandersetzen zu können) und für Buben (um zu lernen, selbst für das soziale Klima verantwortlich zu sein).

    Unser Arbeitsbereich Kleinkindpädagogik erscheint umso notwendiger, als Mädchen und Buben bereits mit ihrer Geburt mit Geschlechtsrollenerwartungen und mit einer sexistischen Gesellschaft konfrontiert sind. Ebenso wie bei der Sensibilisierung von LehrerInnen geht es bei Kindergartenpädagoginnen und (den wenigen) -pädagogen darum, dass diese ihre eigenen Geschlechtsrollenerwartungen reflektieren und ihren Alltag dahingehend beforschen, wo sie (z.B. bei der Raumgestaltung, der Auswahl von Spielzeug, Liedern, Büchern,...) einen Beitrag zur Geschlechtsrollenerweiterung von Mädchen und Buben leisten können.

    Auch im außerschulischen Kinder- und Jugendarbeitsbereich (Parkbetreuung, Horterziehung,...) ist es unser Ziel, die MitarbeiterInnen mit einem geschlechtssensiblen Blick auf ihre Arbeit vertraut zu machen und dadurch einen Schritt in Richtung parteiliche Mädchenarbeit und reflektierter Bubenarbeit zu ermöglichen.

    Einen speziellen Schwerpunkt des Vereins bildet das Thema "Gewalt". Oft ist in den Medien die Rede von "Gewalt unter Jugendlichen", selten wird benannt, von wem diese Gewalt ausgeht (meist von Buben) und wen sie betrifft (Mädchen und Buben) - nahezu nie wird ein Zusammenhang zwischen dem gewalttätigen Verhalten von Buben und den Anforderungen der männlichen Geschlechterrolle hergestellt. Im Sinne einer Gewalt-Präventionsarbeit ist es aber notwendig, nach den gesellschaftlichen Männer- und Frauenbildern zu fragen. EfEU ist u.a. als Vernetzungsträgerin der Plattform "Gegen die Gewalt in der Familie" im Bereich Gewaltprävention tätig.

Gender ist eine von vielen unterschiedlichen Ausprägungen von sozialer Vielfalt (oder Diversität) - neben z.B. ethnischer oder kultureller Zugehörigkeit, physischen Fähigkeiten, Alter, Religion und Weltanschauung, sexueller Orientierung oder Freizeitverhalten. Gender- und Diversitäts-Management zielt darauf ab, diese und weitere Unterschiede wahrzunehmen und zur Weiterentwicklung von Gesellschaft und Organisationen zu nutzen. Die bewusste Wahrnehmung sozialer Unterschiede und das bewusste Nutzen von Heterogenität fördern Chancengleichheit und die kreativen Fähigkeiten aller.

Im Laufe der 1990er Jahre wurde Managing Diversity – das seine Ursprünge in den USA hat – in der EU rezipiert. In der Folge entstanden die europäischen Antidiskriminierungsrichtlinien, die auch für Bildungsorganisationen verpflichtend sind.

Diversitäts-Management als Qualitätskriterium für eine "Gute Schule" kann:

  • allen Lernenden ein erfolgreiches Lernen ermöglichen durch Berücksichtigung von sozialisationsbedingt unterschiedlichen Vorerfahrungen und durch die Analyse von Rahmenbedingungen und Strukturen, die Differenzen erst hervorbringen,
  • die persönlichen Potentiale, Begabungen und Humanressourcen aller Lernenden und Lehrenden in unterschiedlichsten Bereichen wertschätzen, z.B: von MigrantInnen (Sprachkenntnisse, soziale Kompetenzen im Zusammenhang mit Leben in unterschiedlichen Kulturen,...),
  • die Zielgruppenorientierung im Unterricht unterstützen,
  • Teamfähigkeit, Toleranz und Wertschätzung erhöhen,
  • strukturelle Gewalt vermindern.

Seit 2004 sind gender- und diversitykompetente Pädagogik und Diversity Management ein wichtiges Arbeitsfeld.




Ausgewählte Tätigkeiten 2010 - 1988:

    Im folgenden sind einige größere Aktivitäten des Vereins herausgegriffen, die dazu beigetragen haben, dem Sinn und Ziel des Vereins - Sensibilisierung für Sexismen in Schule, Bildung, Erziehung und Gesellschaft zwecks Veränderung der bestehenden Geschlechter-Machtverhältnisse - ein Stück näher zu kommen.

2010 überarbeiteten bzw. aktualisierten wir die bereits 7 bzw. 9 Jahre alten Broschüren "Unterrichtsprinzip ‚Erziehung zur Gleichstellung von Frauen und Männern'. Informationen und Anregungen zur Umsetzung in der Volksschule" und "Unterrichtsprinzip ‚Erziehung zur Gleichstellung von Frauen und Männern'. Informationen und Anregungen zur Umsetzung in der Sekundarstufe" im Auftrag des bm:ukk, Abteilung für Gender Mainstreaming/Gender und Schule.

Im Rahmen der Plattform "Gegen die Gewalt in der Familie" wurden 2010 Freecards und ein Plakat zum Thema "Kopftuchexperimente" publiziert sowie zwei Veranstaltungen zum Thema "Islam und Gleichberechtigung" konzipiert und durchgeführt:                         

  • Seminar „Jung/Moslem/Macho, sucht junge unterwürfige weibliche Gebärmaschine“
  • Seminar „Jung – muslimisch – weiblich: Spannungsfelder und Herausforderungen in der Arbeit mit muslimischen Mädchen"

2009/2010 erstellten wir in einem gemeinsamen Querschnittsprojekt mit mit dem Friedensbüro
Salzburg, der Koje Vorarlberg, Mafalda Graz, dem SOG-Theater Wr. Neustadt, dem Mädchenzentrum Klagenfurt, Maiz Linz und dem Institut FBI Innsbruck einen Online-Reader zum Thema Transkulturalität und Jugendarbeit mit dem Titel "Ich pass!" Dieser ist hier verfügbar.

2009 führten wir wieder eine Vielzahl an Fortbildungen und Workshops durch. Zwei Highlights darunter waren:

  • Regionale Workshops "Heimat ist nicht nur ein Land – Mädchen mit Migrationshintergrund in der Jugendliteratur" im Auftrag des Büchereienverbands Österreich in allen neun Bundesländern
  • Genderseminare für LehrerInnen und DirektorInnen im Auftrag von Kulturkontakt Austria in Tirana/Albanien

Im Rahmen einer Konzepterstellung entwickelten wir mehrere Module zum Thema "Geschlechtssensible Berufsorientierung" für den Lehrgang für SchülerInnenberatung bzw. Berufsorientierung der PH Niederösterreich.

Für die Kinderkrippe Modellino Graz erstellten wir eine Evaluierung unter dem Aspekt der geschlechtersensiblen Pädagogik.

Im Rahmen der Plattform "Gegen die Gewalt in der Familie" wurden 2009 eine Veranstaltungsreihe zum Thema "Islam und Gleichberechtigung" konzipiert und durchgeführt:                         

  • Seminar "Was sollen LehrerInnen über muslimische Mädchen wissen?"
  • Seminar "Wie ticken muslimische Burschen? Hintergründe und Lösungsansätze"
  • Drei Workshops "Kopftuch­Experimente" mit jungen muslimischen Frauen an der Akademie der Bildenden Künste und der Universität für angewandte Kunst
  • Mitorganisation der Fortbildung "Interkulturalität, Migration und Jugend

       

      2008 erstellten wir im Auftrag der Bundesministerin für Frauen, Medien und Regionalpolitik - erneut nach 1995 und 1996 - eine überarbeitete Auflage der Broschüre "Geschlechtssensible Angebote zur Gewaltprävention im schulischen Bereich." Diese ist hier verfügbar.

    Im Rahmen der Plattform "Gegen die Gewalt in der Familie" wurden 2008 drei Veranstaltungen zum Thema "Jugendliche mit Migrationshintergrund in der Schule und der außerschulischen Jugendarbeit" konzipiert und durchgeführt: 

  • Vortrag "Mädchen mit Migrationshintergrund in der Jugendliteratur"
  • Film und Diskussion zum Thema "Zwangsheirat"
  • Expertinnen-Workshop zum Thema "Kopftuch"

    Außerdem wurde ein Plakat sowie eine Postkartenreihe zum Thema "Respekt" gestaltet.

    2007/2008 führten wir im Auftrag des BM:UKK neben einer Literaturrecherche zum Thema "Schüler_innen mit Migrationshintergrund" (hier verfügbar) auch themenspezifische Interviews mit Expert_innen aus Stadt- bzw. Landesschulräten und NGO's durch.

Neben Beratungen von Gender-Kompetenz-Schulen (Gekos) fanden vermehrt Aus- und Fortbildungen zu "Gender- und Diversitykompetente Didaktik" an Schulen und Hochschulen statt.

    2007 verfassten wir zusammen mit Philipp Leeb für das Zentrum Polis - Politik lernen in der Schule die Broschüre "Gender. Gleichstellung. Geschlechtergerechtigkeit. Texte - Unterrichtsbeispiele - Projekte." Diese ist hier verfügbar.

Weiters erschien die von uns im Auftrag der Arbeiterkammer Wien erstellte Broschüre "Auf dem Weg zur Chancengleichheit. Didaktische Anregungen zum Unterrichtsprinzip 'Erziehung zur Gleichstellung von Frauen und Männern' und zum Gleichbehandlungsgesetz" für Berufsschullehrer_innen. Diese ist hier verfügbar.

Im Rahmen der ersten österreichweiten Genderdays beauftragte uns die BM für Frauen, Medien und Regionalpolitik mit der Sammlung und Aufbereitung von Materialien zum Thema "Gewalt und Rollenklischees" für das Web-Portal www.gender.schule.at


2006/2007
erstellten wir in einem gemeinsamen Querschnittsprojekt mit dem Friedensbüro Salzburg, der Koje Vorarlberg und dem FBI Innsbruck einen Fachreader zur Gewaltprävention in der Arbeit mit Jugendlichen mit dem Titel "Nichts passt." Dieser ist hier verfügbar.


    2006 feierte der Verein EfEU 20 Jahre. Einen kurzen Bericht dazu finden Sie hier und einen Artikel über 20 Jahre EfEU im "diestandard" vom 1.1.2007 finden Sie hier.

    Der Verein war im Redaktionsteam der Zeitschrift schulheft 2/06 "Mit dem Strom gegen den Strom. Gender Mainstreaming an der Schule".

    Im Auftrag der Arbeiterkammer Wien wurde eine Broschüre für BerufsschullehrerInnen zum Unterrichtsprinzip "Erziehung zur Gleichstellung von Frauen und Männern" und zum Gleichbehandlungsgesetz erstellt. Verfügbar hier.

2005 - 2007 organisierte EfEU im Auftrag des BMBWK Tagungen zum Thema "Schulqualität und Gender Mainstreaming". Diese fanden in Graz (10.3.2005), Hallein (23.11.2005), Innsbruck (9.3.2006) und Eisenstadt (25.04.2007) statt.

2005 erstellten wir im Auftrag des BMBWK die Broschüre "Männer als Volksschullehrer. Statistische Darstellung und Einblick in die erziehungswissenschaftliche Diskussion". Verfügbar hier.

Innerhalb der Plattform "Gegen die Gewalt in der Familie" fanden 2005 drei Aktivitäten statt: 

  • Wir ließen 19 Jugendbücher, bei denen Mädchen mit Migrationshintergrund Handlungsträgerinnen sind, rezensieren. Hier finden sich die Rezensionen, die von Mädchen mit Migrationshintergrund erstellt wurden.
  • Organisation und Dokumentation der Tagung "Lebenswelten von Mädchen mit Migrationshintergrund" (Wien, 5.12.2005). Die Dokumentation der Tagung finden Sie hier.
  • Organisation und Durchführung der Fortbildung "Un/doing Gender" (2005)

2004 waren "Mädchen mit Migrationshintergrund" ein Schwerpunkt (s. hier Punkt 7 und 8). Außerdem widmeten wir uns dem Thema Hochbegabung unter einem Genderaspekt (Download hier).

2000 bis 2003 lagen die Schwerpunkte neben den fortlaufenden Tätigkeiten (Beratung, Vernetzung, Fortbildungen,...) und der Fortsetzung von Projekten (Evaluierung von Schulprojekten,...) in der redaktionellen Betreuung bei der Erstellung der Broschüre "Geschlechtssensible Pädagogik im Kindergarten. Praxisberichte aus Österreich" (2000), der Konzeption und Durchführung der Tagungen "Schule - Geschlecht - Gewaltprävention" (2000 und 2002), einer Gender-Expertise für den Lehrplan der Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik (2001), der Erstellung der Broschüre zum Unterrichtsprinzip "Erziehung zur Gleichstellung von Frauen und Männern" in der Volksschule (2001) sowie einer Recherche, welche Organisationen/Personen in Österreich im Bereich der geschlechtssensiblen Gewaltprävention tätig sind (2001-2003). Die im Jahr 1996 von EfEU erstellte Broschüre "Unterrichtsprinzip ‚Erziehung zur Gleichstellung von Frauen und Männern'. Informationen und Anregungen zur Umsetzung in der Sekundarstufe" wurde im Auftrag des bm:bwk, Abteilung für geschlechtsspezifische Bildungsfragen überarbeitet bzw. aktualisiert (2003). Außerdem boten wir im Rahmen der Plattform gegen die Gewalt in der Familie eine Fallreflexionsgruppe für Lehrerinnen an. Die schriftliche Dokumentation der Fallreflexionen versehen mit einem theoretischen Teil zum Thema "Gewalt/prävention in der Schule" findet sich in der EfEU-Publikationsliste.

1999 wurden die bereits erwähnten Evaluierungen der Schulprojekte "Geschlechtssensible Koedukation" - Anton Krieger-Gasse, "Partnerschaftliches Arbeiten in der Institution Schule" (PAIS) - Hauptschule Johann-Hoffmann-Platz, "Lernwerkstatt" - BG/BRG Rahlgasse fortgesetzt bzw. beendet.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Mitarbeit bei der Konzeption und Durchführung der PI-Wien-Tagung "Es geht ums Ganze! Geschlechtssensible Pädagogik in Wien" sowie die Erstellung der Tagungsdokumentation. Weiters erfolgte die redaktionelle Betreuung der Broschüre "Geschlechtssensible Pädagogik in Kindergarten & Vorschule" und die Mitarbeit bei der Projektierung/Prüfung der Machbarkeit für die Einrichtung eines Kindertagesheimes mit geschlechtssensiblem Schwerpunkt. Im Auftrag des BMUK/Abteilung für geschlechtsspezifische Bildungsfragen wurde der Lehrplanentwurf für Hauptschulen und allgemein bildende höhere Schulen (Unterstufe) in bezug auf die Aufnahme der Geschlechterkategorie begutachtet.

1998 begannen verstärkte Aktivitäten im Kindergartenbereich: auf der in Wien stattfindenden transnationalen Fachtagung für Aus- und FortbildnerInnen im Bereich Kindergarten- und Vorschulpädagogik "Erziehung zur Chancengleichheit" (im Rahmen des 4. Mittelfristigen Aktionsprogrammes der Europäischen Gemeinschaft für die Chancengleichheit von Frauen und Männern des Luxemburgischen Frauenministeriums - Projekt "Partageons l'égalité - Glaichheet delen - Gleichheit teilen"): Leitung der Arbeitsgruppe "Geschlechtssensible Pädagogik - Blick auf Mädchen(sozialisation)"; Fortbildung "Geschlechtssensible Pädagogik - Mädchen und Buben im Kindergarten" für Kindergartenpädagoginnen der Gemeinde Wien am PI Wien.

Einen weiteren Schwerpunkt bildete der Bereich "Berufsorientierung": Erstellung des Moduls "Mädchen und Technik" als Teil des im Rahmen des Bildungsprogramms "Leonardo" von der Frauenberatung Zwettl entwickelten Workshop-Konzepts "Frau und Technik - Internet-Schulung für Lehrerinnen"; Erstellen eines Fortbildungskonzepts "Geschlechtssensible Berufsberatung und -orientierung" für den Verein "mafalda" im Rahmen des EU-Projekts EMPLOYMENT-YOUTHSTART; Erstellen der Broschüre "Frauen und Männer in (für ihr Geschlecht) ‚untypischen' Arbeitsbereichen" als Teil Aktion 'Geschlechter - Kultur macht Schule' - 'Erweiterung der Berufs- und Lebensperspektiven von Mädchen und Buben'.

1997 waren weitere Vereinsschwerpunkte: Das Erstellen einer Expertise zum Thema "Mädchen- und Bubenarbeit in Wien" und die Konzeption der Tagung "Geschlechtssensible Pädagogik" im Auftrag der MA 57 - Frauenbüro der Stadt Wien; weiters das Erstellen eines Fortbildungskonzepts für den Verein Wiener Jugendkreis zum Thema "geschlechtssensible Arbeitsansätze in der Jugendarbeit" - das im Folgejahr von Mitarbeiterinnen des Vereins EfEU durchgeführt wurde.

Seit 1996 sind Mitarbeiterinnen des Vereins verstärkt im Bereich der Evaluation geschlechtssensibler Schulprojekte tätig: Projekt "Geschlechtssensible Koedukation" des Schulverbundes Mittelschule, Anton Krieger-Gasse, Projekt "Partnerschaftliches Arbeiten in der Institution Schule" (PAIS) der Hauptschule Johann-Hoffmann-Platz, Projekt "Lernwerkstatt" des BG/BRG Rahlgasse.

Im Oktober 1996 veranstaltete der Verein ein Symposium "Geschlechterblicke in der außerschulischen Jugendarbeit".

Seit 1994 ist EfEU für Wien, Niederösterreich und das nördliche Burgenland Vernetzungsträgerin für den Bereich "Gewalt an/unter Jugendlichen" im Rahmen der Plattform "Gegen die Gewalt in der Familie".

Im September 1994 fand - im Rahmen der Vorbereitung der Weltfrauenkonferenz - am Schulschiff "Bertha von Suttner" die 2. österreichische Frau-und-Schule-Tagung "Von der Geschlechterhierarchie zur Geschlechterdemokratie" statt. Sie wurde von ca. 200 TeilnehmerInnen besucht.

Seit 1993 nahm EfEU mit Expertinnenstatus an den Sitzungen der "Interministeriellen Arbeitsgruppe zur Behandlung frauenspezifischer Fragen im Unterrichtswesen" teil.

1993 organisierte EfEU den Kongress "Frauen in Naturwissenschaft, Technik, Handwerk und Medizin" in Wien mit und gestalteten den Themenbereich Ausbildung.

    1992 fand in Wien eine Enquete zum Thema "Schauplatz Koedukation" statt. Sie wurde vom Pädagogischen Institut der Stadt Wien und dem Stadtschulrat für Wien in Zusammenarbeit mit dem Verein EfEU, dem Österreichischen Kulturservice und dem Bundesministerium für Unterricht und Kunst veranstaltet und von 200 Lehrerinnen und einigen Lehrern besucht. Der auf der Enquete geäußerte Wunsch, in einer Arbeitsgruppe weiter zum Thema "Koedukation und Gewalt" zu arbeiten, wurde aufgegriffen und am PI Wien eine Arbeitsgruppe zu diesem Thema installiert. Diese wurde bis 1994 fortgesetzt.

    Von 1987 bis 1990 erfolgte die Herausgabe des "Lila Ozon", von 1991 bis 2008 erschien der EfEU-Info-Rundbrief. Seit Juli 2008 erscheint 4 mal jährlich der EfEU-Newsletter (mit Veranstaltungs- und Literaturhinweisen, Tagungsberichten,...).

    1988 geschah dies u.a. durch die Organisation der 1. österreichischen "Frau und Schule"-Tagung in Linz. Diese stand unter dem Motto "Aufmucken statt Ducken - wenn Chancengleichheit nicht mehr weiterhilft". Die Tagung wurde von ca. 90 Teilnehmerinnen besucht und als großer Erfolg gewertet.




Vereinsvorstand



    Funktion Name
    Obfrau Mag.a Renate Tanzberger
    Obfrau-Stellvertreterin Mag.a Bärbel Traunsteiner
    Schriftführerin Mag.a Judith Bachmann
    Kassierin Mag.a Claudia Schneider
    Kassierin-Stellvertreterin Mag.a Irene Besenbäck





Der Verein EfEU wird 2011 subventioniert von:

     


     




    ABTEILUNG FÜR GESCHLECHTSSPEZIFISCHE BILDUNGSFRAGEN DES

     

    EfEU ist Teil der ,     die vom BMWFJ gefördert wird

 

 





Vereinssitz und Erreichbarkeit

    Der Verein EfEU befindet sind im 3. Wiener Gemeindebezirk
    in der Untere Weißgerberstraße 41.
    Unser Büro ist für Rollstuhlfahrerinnen zugänglich.

    Wir sind mit der Straßenbahnlinie 1 (Station Hetzgasse) (in einer Minute) oder von der U3, U4 und S-Bahnstation Wien Mitte - Landstraße (in ca.10 Minuten) zu Fuß erreichbar.
    Voranmeldung notwendig (Tel.: 01/9662824).



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Urheber_innenschutz

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